Ausgabe: 11/2014, Seite 72   -  Kultur & Gesellschaft

LICHT INS DUNKEL VON HALLOWEEN

Seine Wurzeln hat Halloween nicht in den USA, sondern in Irland. Jetzt kommen Archäologen den dunklen Geheimnissen eines alten Kults auf die Spur.

von Angelika Franz
 

Am Abend des 31. Oktober ist es wieder so weit: Halloween, die Nacht vor Allerheiligen, bricht an. Es ziehen Kinder als Hexe, Batman oder Geist verkleidet von Tür zu Tür, sagen ein Gedicht auf und kehren am Ende mit Bauchweh garantierenden Mengen von Süßigkeiten heim. Bei uns ist der Brauch noch jung. Erst in den 1990er-Jahren schwappte das amerikanische „Trick or Treat“ – Süßes oder Saures – über den Atlantik bis nach Deutschland, und mit ihm die üppige Dekoration mit ausgehöhlten Kürbissen. In den USA gehört Halloween schon lange zum volkstümlichen Kalender. Mitgebracht hatten es die Iren, als sie im 19. Jahrhundert vor dem Hunger und der wirtschaftlichen Not in die Neue Welt flohen.

Halloween ist in der irischen Kultur tief verwurzelt. Seinen Ursprung hat es inmitten der Grünen Insel auf einem Hügel mit kreisrunden Gräben und Wällen aus Erde: dem Hill of Ward. Diesen Sommer haben Archäologen erstmals den Spaten in die Erde dieses traditionsträchtigen Orts gestochen, um mehr über Alter und Ablauf von Halloween zu erfahren. Denn bislang war vieles über das Kelten-Fest nur aus historischen Quellen bekannt. Volle 24 Stunden soll es gedauert haben, vom Sonnenuntergang am 31. Oktober bis zum Sonnenuntergang des darauf folgenden Tages. Man beging das Ende der fruchtbaren Jahreszeit, den Beginn des Winters und eines neuen Jahres. Zu diesem Zeitpunkt, dem „Samhain“-Fest, wie es die Kelten nannten, galt die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Welt der Geister als besonders durchlässig – und die Kommunikation mit den Toten als besonders vielversprechend. In dieser Nacht gelangten angeblich Geisterwesen, die sogenannten Aos Sí, leicht in die Welt der Menschen.

In ländlichen Gegenden Irlands ist der Glaube an das Feenvolk immer noch verbreitet. Heute wie einst stellt man nachts kleine Opfergaben vor die Haustür – eine Schüssel voll Milch, einen Teller Gebäck oder Beeren. Mancherorts legen Familien ein weiteres Gedeck für die Aos Sí am Essenstisch auf. Vom Glauben an die Geister stammt wohl auch der Brauch, sich zu verkleiden, von Tür zu Tür zu ziehen und sich mit Essbarem beschenken zu lassen.

Geister, Seelen und Wintereinbruch

Die Vorstellung, dass an Samhain die Grenzen zwischen den Welten verschwimmen, überlebte bis heute: als Allerseelen im christlichen Kalender. Daher hat das Fest auch seinen Namen – Halloween ist eine Verkürzung von „All Hallows’ Eve“, zu Deutsch „der Tag vor Allerheiligen“. Zu Samhain holten die Kelten das Vieh von den Sommerweiden und sichteten ihre Herden, um Schlachtvieh für den Wintervorrat auszuwählen. Wenn das Fleisch gepökelt und geräuchert sowie das Blut verkocht war, schichtete man die Schlachtabfälle auf große Haufen und entzündete die „Bonfires“ – die Knochenfeuer. Der irische Historiker Seathrún Céitinn beschreibt in seiner 1643 vollendeten „Foras feasa ar Éirinn“, einer Art Geschichtswerk über Irland, dass Samhain in Tlachtga, also auf dem Hill of Ward, zwischen den Dörfern Athboy und Ráth Cairn in der Grafschaft Meath, seinen Ursprung hat. Hier, so berichtet Céitinn, „kamen an Samhain die Priester, Auguren und Druiden Irlands zusammen, um die Opfer an ihre heidnischen Götter anzunehmen“. Sie entzündeten ein riesiges Feuer auf dem Hügel. Alle anderen Feuer im Königreich Mide – dem „Mittelreich“, zu dem damals die heutige Grafschaft Meath und die Gegend im Umkreis von Dublin gehörten – mussten gelöscht und neu entzündet werden, mit einer Flamme des großen Feuers von Tlachtga. Der Brauch war Gesetz, wer dagegen verstieß, hatte mit einer Strafe zu rechnen.

Spuren dieser gigantischen Feuer fanden Archäologen tatsächlich auf dem Hill of Ward. Auf den ersten Blick sieht man dort heute nur eingeebnete Erdwälle und aufgefüllte Gräben eines sogenannten Raths – eines Erdwerks. Doch die geomagnetischen Prospektionen vor Beginn der Ausgrabung diesen Sommer versprachen, dass es spannend würde. Die ringförmigen Gräben und Wälle auf der Hügelkuppe ließen sich im Magnetbild nämlich nicht klar voneinander unterscheiden. „Weil beide magnetisch sind“, sagt Stephen Davis vom University College in Dublin, der die Grabungen leitet. „Dafür kann es verschiedene Erklärungen geben“, fährt der Archäologe fort. „Erde, die man ursprünglich für die Gräben ausgehoben hatte, könnte auf die Wälle geschaufelt worden sein.“ Dann zeigen Wall und Graben eine ähnliche magnetische Signatur. „Aber auch starke Hitzeeinwirkung verändert das Magnetbild.“ Als stark magnetisch erwies sich ein weiterer Bereich der Anlage: das Zentrum.

Was die Bodenuntersuchungen vermuten ließen, konnten Davis und sein Team bei der Grabung bestätigen. Im Inneren der Ringanlage fanden sie Holzkohle und eine dicke Schicht aus gebranntem Ton. In Tlachtga müssen riesige Feuer gelodert haben. Doch was brannte auf dem Hill of Ward? In einer mittelalterlichen Chronik, den Annalen von Ulster, heißt es nur vage, dass Tlachtga im Jahr 908 vollkommen in Flammen aufging. „Detailinformationen haben wir darüber leider nicht“, bedauert Davis, „aber man könnte wohl annehmen, dass dort Gebäude standen.“ Die Feuerspuren erzählen jedoch eine eigene Geschichte: nicht von brennenden Gebäuden, sondern von einem sehr heißen, möglicherweise über einen langen Zeitraum brennenden oder immer wieder neu entzündeten Feuer.

So unspektakulär die flachen Bodenwellen heutzutage auch wirken – sie lassen Archäologenherzen höher schlagen. Denn das Erdwerk auf dem Hill of Ward unterscheidet sich deutlich von anderen Raths. Es ist um ein Vielfaches größer als die meisten seiner Art. Die haben oftmals einen Durchmesser von etwa 35 Metern, der äußerste Ring von Tlachtga misst heute noch stolze 150 Meter und ist damit einer der größten Irlands. Außerdem besticht die Zahl der Ringwälle. Mehr als Dreiviertel aller Raths bestehen aus nur einem einzigen Wall plus Graben. Zwei Wälle gibt es kaum. Drei Wälle sind sehr selten und kaum erforscht. Raths mit vier Wällen wie Tlachtga gibt es nur ganze vier Mal in Irland. Einer davon ist nicht mehr erhalten, und die beiden anderen liegen an Orten, die früher eine rituelle Bedeutung besaßen: Rathcroghan, Grabstätte und Sitz der Könige von Connaught, und der Hill of Tara, nur 20 Kilometer entfernt – und bei klarem Wetter vom Hill of Ward aus gut zu sehen. In Tara liegen ebenfalls Gräber und ein Heiligtum. Einst sollen dort irische Könige gekrönt worden sein.

Mythen ranken sich um Tlachtga

An ritueller Bedeutung mangelt es auch dem Hill of Ward nicht. Das von Céitinn erwähnte Samhain-Feuer ist nur ein Beispiel von vielen aus einer reichen mythischen Vergangenheit. Die Stätte erhielt ihren Namen nach Tlachtga, der Tochter des legendären Mog Ruith. Er enthauptete angeblich Johannes den Täufer – woraufhin Irland von Kälte, Hunger und Seuchen heimgesucht wurde. Tlachtga reiste einer anderen Sage nach gemeinsam mit ihrem Vater „nach Osten“. Dort wollten die beiden von Simon Magus, einer aus der Bibel bekannten Figur, die Zauberkunst erlernen. Tlachtga erging es nicht gut bei ihrem östlichen Lehrer. Seine Söhne vergewaltigten das Mädchen. Schwanger kehrte es nach Irland zurück und gebar auf dem Hill of Ward drei Söhne, verstarb jedoch im Kindbett. Über ihrem Leichnam sei dann die erste Festung des Hügels errichtet worden.

Von den Geschichten und Legenden um den Hill of Ward hat sich kaum etwas im Gedächtnis der einheimischen Bevölkerung bewahrt. Als 1836 der Kartograf John O’Donovan im Auftrag der britischen Vermessungsbehörde Ordnance Survey den mythenträchtigen Ort aufsuchte, war er enttäuscht. Das Rath war unter dichten Haferfeldern fast nicht auszumachen. Und die Einheimischen, notierte O’Donovan in seinen Aufzeichnungen, wüssten kaum etwas darüber zu berichten.

Den Schleier der Geschichte lüften

Davis und sein Team haben begonnen, dem Platz seine vergessene Geschichte zurückzugeben. Schon die magnetischen Untersuchungen verrieten, dass es auf dem Hill of Ward nicht nur eine Festung gab, sondern mehrere Monumente, die bis weit in die irische Vorgeschichte zurückreichen. Und die ersten Grabungen bestätigten nun, dass Tlachtga in der Tat über Jahrhunderte hinweg eine bedeutende Rolle in der Geschichte Irlands spielte. Die tiefsten Reste gehören zu einem kleinen Rath von etwa 40 Meter Durchmesser. Ähnlich große Wallanlagen finden sich als Vorgänger späterer Raths auch auf dem Hill of Tara. Das frühe Erdwerk in Tlachtga zu errichten, war ziemlich aufwendig: Der Boden ist an dieser Stelle nur sehr dünn, knapp darunter steht bereits der gewachsene Fels an. Die Gräben mussten die Erbauer aus dem harten Stein schlagen und schichteten aus den Felsbrocken dann die Wälle auf.

Aufhorchen ließ die Ausgräber, was sie in der Verfüllung der frühesten Anlage von Tlachtga fanden – also in dem Material, das in den Gräben landete, als das Rath aufgegeben wurde. „Wir sind auf jede Menge Tierknochen gestoßen“, berichtet Davis. „Sie waren über die gesamte Grabensohle verstreut.“ Wahrscheinlich handelt es sich dabei um Reste von üppigen Festmählern in Tlachtga. Für die Archäologen sind diese Knochen extrem wertvoll: Momentan liegen Proben davon im Labor und werden mithilfe der Radiokarbonmethode datiert. Die Forscher warten gespannt auf die Ergebnisse.

Davis und sein Team fanden noch etwas am Grund des ältesten Grabens: das Skelett eines Neugeborenen. „Es war nicht zufällig dort hineingeraten, sondern wurde sorgfältig bestattet“, berichtet Davis. Damit gibt es eine weitere Parallele zum Hill of Tara: Auch dort war ein Neugeborenes am Grund eines Umfassungsgrabens niedergelegt worden. „Die Knochen aus Tara ließen die Forscher nicht datieren, wohl aber die Schichten darunter und darüber“, berichtet Davis. „Daraus lässt sich ableiten, dass das Kind wohl im 2. oder 3. Jahrhundert nach Christus starb.“ Aus dieser Zeit oder etwas später, so vermutet Davis, stammt auch das Begräbnis des Neugeborenen aus Tlachtga. Die Untersuchungen des kleinen Skeletts dauern aber noch an.

Bislang ist nicht klar, ob das Baby ein Opfer war oder ob der Graben lediglich als geeigneter Bestattungsort für ein totes Kind galt. Sollten sich die Hinweise auf eine Opferhandlung verdichten, etwa Spuren eines gewaltsamen Todes an den Knochen entdeckt werden, dann würde der Fund wichtige Informationen über diesen Brauch liefern. Die Römer überschlugen sich regelrecht mit Beschreibungen von keltischen Menschenopfern – Gruselgeschichten, um die Kelten als möglichst grausames und kulturloses Volk zu schildern. Doch für Menschenopfer gibt es bislang nur wenige archäologische Belege. Vor 20 Jahren sammelte Miranda Aldhouse Green von der Universität Cardiff Beispiele von tatsächlichen Menschenopfern – viele davon Kinder –, die zum Baubeginn eines Gebäudes oder einer Anlage vergraben wurden. Seitdem haben sich die wissenschaftlichen Möglichkeiten, Leben und Tod eines Menschen genau zu rekonstruieren, enorm verbessert. Vielleicht wird das Kind von Tlachtga im Zuge der laufenden Untersuchungen noch preisgeben, in welcher Verbindung es mit dem Geburtsort von Halloween steht.

Der Hill of Ward wächst

In der darauf folgenden Phase wurde Tlachtga groß. Richtig groß: Der äußere Erdwall besaß einen Durchmesser von 195 Metern. „Es ist das größte Erdwerk mit eng beieinanderliegenden Umfassungen, das wir in ganz Irland kennen“, betont Archäologe Stephen Davis. Die drei Gräben und Wälle umschlossen die gesamte Hügelkuppe mitsamt dem kleinen älteren Rath. Die Gräben allein sind vier Meter breit, für die gesamte Anlage bewegten die Erbauer 20 000 Tonnen Stein.

Doch was im Inneren geschah, weiß niemand. „Es ist erstaunlich, wie wenig Artefakte hier im Boden liegen“, meint Davis. Entweder kamen nicht viele Menschen hierher – oder diejenigen, die kamen, ließen nichts liegen. „Viele meiner Kollegen meinten, sie hätten noch nie eine derart gereinigte Stätte gesehen.“ Die Fundsituation legt nahe, dass in Tlachtga weder Menschen wohnten noch arbeiteten, sondern sich nur für kurze Zeit dort versammelten, um Rituale abzuhalten – und danach wieder in alle Richtungen auseinandergingen.

Was dort passierte, zeichnet sich zumindest grob im Fundspektrum der Gräben ab. „In der Verfüllung konnten wir deutlich zwei Schichten unterscheiden“, berichtet Davis. Die unterste Lage besteht aus einer natürlichen Verfüllung – Erde, die im Lauf der Zeit von den Grabenwänden heruntergerutscht ist. „Darauf hatte man große Mengen von Bruchsteinen und Tierknochen geschaufelt, um das Erdwerk einzuebnen.“ Auch diese Knochen waren wohl Überbleibsel von gewaltigen Festgelagen. „Mit dieser Auffüllung wurde die Anlage eingeebnet und überbaut.“

Der Neubau steht heute noch: vier Gräben und vier Wälle. Ein Teil der jüngsten Anlage überschneidet sich überdies mit dem Vorgänger und dem ältesten Rath. Doch die Erbauer gruben nicht einfach durch die alten Reste hindurch, sondern sparten sie aus. Zwischen der mittlerweile vertrauten Füllung aus Tierknochen fanden die Ausgräber auch jede Menge Holzkohle – untrügliche Spuren weiterer Feuer in Tlachtga.

Feuer und Flamme

Im Inneren der jüngsten Anlage wurden die Archäologen nochmals fündig. Auch hier loderten einst Flammen: „Wir haben verbranntes Material gefunden – Holzkohle, gebrannten Ton, sogar Metallschlacke“, berichtet der Archäologe. Und auch hier lagen haufenweise Knochen. Doch nicht irgendwelche: „Die Knochen stammten von qualitativ besonders hochwertigen Fleischstücken.“ Vornehmlich waren es die Schenkel von Rindern. Das Schlachtvieh war noch recht jung, das Fleisch damit noch sehr zart. „Sogar Rothirschknochen haben wir gefunden“ – eine seltene Delikatesse, in deren Genuss in der Regel nur hochgestellte Persönlichkeiten kamen.

Was geschah in Tlachtga? Welche Rituale bildeten den Ursprung der Samhain-Feste? Bislang, da ist sich Davis sicher, haben die Archäologen die frühesten Monumente auf dem Hill of Ward noch nicht entdeckt. Auch das genaue Alter ist ungewiss. Die C14-Datierungen stehen noch aus. Zudem sind Vergleiche mit anderen Raths in Irland schwierig, da die meisten kaum erforscht sind. Aber es gibt immerhin Anhaltspunkte: Die Gräben und Wälle von Tlachtga liegen eng beisammen. Diese Anordnung war erst in der späten Eisenzeit üblich, in den ersten Jahrhunderten nach Christus. Es gibt zwar auch Beispiele aus der Zeit davor, sogar aus der Jungsteinzeit – „aber die sind sehr selten“, betont Davis. Vergleichbar große Doppelgraben-Anlagen sind aus der Bronzezeit bekannt, aus der Zeit um 500 v.Chr.

Vielleicht lag das früheste rituelle Zentrum auch gar nicht auf dem Hügel selbst, sondern ein wenig abseits: „Etwa einen Kilometer von Tlachtga entfernt befindet sich eine jungsteinzeitliche Rundanlage“, erzählt Davis. Sie stammt vermutlich aus der Zeit um 3000 v.Chr. – und ist damit zeitgleich mit der frühesten Phase von Stonehenge. „Die würde ich mir gern bald noch genauer ansehen“, plant der Archäologe.

Was er in Tlachtga vermisst, sind Gräber. Unweit irischer Raths finden sich sonst immer ein oder mehrere Megalithgräber, sogenannte Passage Tombs. Bei ihnen führt für gewöhnlich ein Gang in eine Grabkammer hinab, die in kleinere Räume unterteilt ist. Vermutlich dienten sie Clans oder weitläufigen Familien über längere Zeit als Totenhaus – denn alte Knochen wurden beiseite geschoben, um Platz für jüngst Verstorbene zu schaffen.

„Wir haben zwar bislang in Tlachtga kein Passage Tomb gefunden“, sagt Davis. „Aber es ist gut möglich, dass es eines gab.“ Der eng verwandte Hill of Tara hat jedenfalls gleich mehrere davon. Zudem ist die Lage des Hill of Ward verdächtig. Auf fast allen Hügeln im Umfeld sind schon von Weitem erkennbare Passage Tombs. „Tlachtga ist eine der prominentesten Erhebungen inmitten der Grafschaft Meath – und soll ohne Passage Tomb gewesen sein?“ Davis hofft: „Das würde ich gerne noch finden.“

Halloween nahm seinen Anfang auf dem Hill of Ward. Und Tlachtgas Wurzeln reichen tief in die Vergangenheit. „Die Abfolge von Erdwerken auf und um den Hill of Ward legt nahe, dass Tlachtga den Menschen über einen sehr langen Zeitraum hinweg als Versammlungsort diente“, schließt Davis. „Vielleicht schon seit der späten Jungsteinzeit.“


Auch Archäologie-Journalistin Angelika Franz begeht Samhain mit festen Ritualen. Ihr persönliches Highlight: das Schnitzen von Kürbissen kurz vor Halloween.

Die größten Wall- und Grabenanlagen Irlands



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