Ausgabe: 10/2008, Seite 20   -  Leben & Umwelt

DIE TRICKS DER SCHLAUEN RABEN

Krähenvögel gehören zu den intelligentesten Tieren überhaupt. Durch pfiffige Experimente verstehen Verhaltensforscher die komplexen Gedanken dieser Vögel immer besser.

von Thomas Willke
 

Der Kolkrabe Matt schaute sich den Versuchsaufbau sehr genau an. An einer Sitzstange hing eine stabile Schnur, und daran war ein Stück Salami festgebunden. Es gab keine Möglichkeit, diesen Leckerbissen direkt zu ergattern. Nach einer halben Minute hatte der Rabe die Lösung. Er flog auf die Stange, packte die Schnur und zog sie hoch, klemmte sie unter seinen Fuß, zog weiter an der Schnur, klemmte sie wieder fest und fuhr fort, bis er seine Beute hatte. Der amerikanische Verhaltensforscher Bernd Heinrich und sein österreichischer Kollege Thomas Bugnyar führten diesen Versuch mit vielen Kolkraben durch. Fast alle lösten die schwierige Aufgabe in wenigen Minuten. Nur ein paar „Dummköpfe“ begriffen nichts und versuchten die Beute direkt im Flug zu ergreifen. Und: Wenn die Forscher die Vögel von den Sitzstangen verscheuchten, gleich nachdem die den Leckerbissen ergattert hatten, ließen alle Raben die Wurststücke los. Keiner versuchte mit der angebundenen Beute loszufliegen. Die Vögel konnten sich offensichtlich vorstellen, was passieren würde, auch wenn sie selbst es noch nicht erlebt hatten.

Als Heinrich, der an der University of Vermont forscht, Anfang der Neunzigerjahre versuchte, diese Versuchsergebnisse in Fachblättern zu publizieren, stieß er auf Ablehnung. Heute liegen zahlreiche Beobachtungen und Experimente vor, die auf intelligentes Verhalten von Krähenvögeln hindeuten. Wer Raben, Dohlen und andere Mitglieder dieser Familie beobachtet, weiß, dass sie ein großes Verhaltensrepertoire haben. Rabenkrähen lassen zum Beispiel Nüsse auf steinigen Boden fallen, damit diese aufbrechen. Ähnliches tun auch andere Vögel. Aber die Krähen haben die Methode verfeinert: Sie werfen die Nüsse auf Straßen, wo sie von Autoreifen geknackt werden. Das ist effizienter als ein einfacher Wurf – aber auch gefährlicher. In Tokio erfanden Rabenkrähen um 1990 eine sichere Variante. Die japanischen Rabenkrähen legten die Nüsse bei Grün auf Zebrastreifen, ließen die Autos bei Rot darüber fahren und gingen beim nächsten Grün mit den Menschen auf die Straße, um sich die Leckerbissen zu holen. Wie waren die Vögel auf diese Idee gekommen? Hatte irgendwann ein Tier durch Zufall eine Nuss auf einem Zebrastreifen verloren, den Vorteil erkannt und seinen Nachkommen dann den Trick beigebracht? Schon dies wäre eine erstaunliche geistige Leistung – aber die Versuche der Rabenforscher deuten auf noch viel mehr Intellekt hin:

  • Krähenvögel verstehen physikalische Zusammenhänge und können sie durchdenken.
  • Sie können Werkzeuge nicht nur benutzen, sondern sogar neue entwerfen und bauen.
  • Sie können für die Zukunft planen.
  • Sie können sich gedanklich in andere Lebewesen hineinversetzen.
  • Sie haben ein hervorragendes Gedächtnis für Dinge genau wie für Lebewesen.
  • Sie können ihr Verhalten aufgrund neuer Erkenntnisse flexibel ändern.

„In diesem Forschungsgebiet hat es in den letzten Jahren eine Revolution gegeben“, sagt Thomas Bugnyar. „Die Menschenaffen müssen sich inzwischen ihre Spitzenposition in Sachen tierischer Intelligenz mit den Raben teilen. Denn Raben können fast alles, was Schimpansen auch können.“ „Und meist sind sie obendrein schneller“, pflichtet ihm sein Kollege Kurt Kotrschal von der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle im österreichischen Grünau bei.

Zu regelrechten Medienstars wurden in letzter Zeit die Neukaledonischen Krähen, mit denen der Biologe Alex Kacelnik von der britischen University of Oxford forscht. Diese Vögel benutzen Werkzeuge: verschiedene Arten von Blättern, die sie nach Bedarf mit dem Schnabel zurechthacken und mit denen sie in Astlöchern nach Insekten bohren. Aber der Werkzeuggebrauch allein ist nichts Besonderes: Darwinfinken verlängern ihren Schnabel mit Stacheln, um Maden aus Löchern zu ziehen, Schmutzgeier und Fischotter nehmen Steine, um damit Eier oder Muscheln aufzuschlagen. Dieses Verhalten ist angeboren, die Tiere handeln instinktiv.

DIE WAHL DES RICHTIGEN STÖCKCHENS

Auch den Krähenvögeln ist die Fähigkeit zum Werkzeuggebrauch angeboren. Bloß was die Vögel daraus machen, übertrifft das im Tierreich Übliche bei Weitem. Vor einigen Monaten zeigten Forscher, wie überlegt Krähen ihr Werkzeug einsetzen können. Alex Taylor, ein Biologe aus Kacelniks Team, hatte ein Stück Fleisch hinter einem Gitter platziert und den Krähen einen Stab davor gelegt. Dieser Stab war allerdings zu kurz, um damit das Fleisch angeln zu können. Hinter einem zweiten Gitter lag ein weiteres Stöckchen, lang genug, um an das Futter zu kommen. Taylor hatte den langen Stock gerade so weit hinter das Gitter gelegt, dass die Vögel ihn nicht mit dem Schnabel erreichen konnten, wohl aber mit dem kurzen Stab. Und genau diese Lösung wählten fast alle Krähen nach kurzem „Überlegen“.

Um auszuschließen, dass die Tiere durch Zufall das Richtige taten, bot der Forscher den Krähen hinter einem weiteren Gitter einen Stein an, der unbrauchbar war, um an das Fleisch zu gelangen. Die Vögel interessierten sich überhaupt nicht für ihn. „Es ist also ausgeschlossen, dass die Krähen zufällig durch Ausprobieren auf die richtige Lösung gekommen sind“, meint Kacelnik. „Die Vögel müssen erkannt haben, dass sie mit einem Werkzeug nicht nur Futter beschaffen können, sondern auch anderes passendes Werkzeug.“ Das wäre ein sogenannter Analogieschluss – und der gilt als grundlegendes Indiz für menschliche Intelligenz. In Versuchen bewiesen bislang nur Menschenaffen, dass sie zu Analogieschlüssen in der Lage sind.

Neukaledonische Krähen haben ihre intellektuellen und handwerklichen Fähigkeiten in vielen Experimenten gezeigt. Meist müssen sie in Kacelniks Labor kleine fleischgefüllte Eimer mit einem Haken aus einer Plexiglasröhre ziehen und dabei ein Problem überwinden. Eine Riesenüberraschung bereitete die begabte Krähe Betty den Forschern bereits 2002, als sie mit ihr die ersten Experimente dieser Art durchführten. Die britischen Verhaltensforscher wollten herausfinden, wie gut Krähen beurteilen können, ob ein Werkzeug für eine bestimmte Aufgabe geeignet ist. Dazu legten sie Betty und ihrem Bruder Abel gebogene Metalldrähte hin. Nur ein einziger Draht hatte einen passenden Haken, um damit ein Eimerchen aus der Röhre ziehen zu können. Alle anderen waren zu schwach gebogen.

BETTY BIEGT DEN DRAHT ZURECHT

Abel schnappte sich sofort den richtigen Haken und machte sich an einer Röhre zu schaffen. Für Betty blieb nur unbrauchbarer Draht zurück. Obwohl sie noch nie mit Metall gearbeitet hatte und Krähen in der Natur noch nie beim Biegen von Stöcken beobachtet worden sind, schaffte Betty es auf Anhieb, den Draht passend in Form zu biegen und sich damit erfolgreich ihr Futtertöpfchen hochzuziehen.

Nicht einmal Schimpansen sind dazu in der Lage. „Krähen haben ein Niveau in der Werkzeugherstellung, das man sonst nur von einem bestimmten Tier kennt, einem Tier mit besonders großem Gehirn, geschickten Händen und einer Symbolsprache – mit anderen Worten: dem Menschen“, kommentierte der Biologe Gavin Hunt von der University of Auckland im britischen Fachblatt New Scientist.

Neben Homo sapiens und seinen nächsten Verwandten können auch Krähenvögel unabhängig von einem Instinktprogramm für die Zukunft planen. Das beobachtete ein Team um die Psychologin Nicola Clayton und den Primatenforscher Nathan Emery von der University of Cambridge in England bei Versuchen mit Buschhähern der Art Aphelocoma californica. Diese amerikanischen Verwandten unseres Eichelhähers sind wie ihre deutschen Vettern wahre Gedächtniskünstler. Sie legen im Jahr etwa 30 000 Nahrungsverstecke an und finden davon 90 Prozent wieder. Und sie wissen anscheinend sehr genau, was in den Lagern ist und wie lange es sich hält. Die Verhaltensforscher gaben den Hähern Nüsse sowie die von den Tieren besonders geschätzten Würmer und ließen sie Vorräte anlegen. Die Wissenschaftler vermuteten, dass die Vögel zuerst die Würmer ausbuddeln würden. Das taten sie auch. Allerdings nur so lange, wie sie davon ausgehen konnten, dass die Würmer noch genießbar waren. Danach gruben sie nur noch nach Nüssen.

ERST ÜBERFLUSS, DANN MAGENKNURREN

Ihren Sinn für komplexe Zukunftsplanung bewiesen die Vögel vergangenes Jahr im „Frühstückszimmer-Experiment“. Die Häher zogen dazu in eine Voliere mit mehreren Räumen um. Zuerst wurden sie einen Tag lang im „Frühstückszimmer“ eingeschlossen. Hier gab es Pinienkerne nach Belieben, und die Vögel schlugen sich den Bauch voll. Dann kamen sie für einen Tag in die „Billige Absteige“, in der es nichts zu fressen gab. Das wiederholten die Forscher mehrere Tage nacheinander.

Danach erlaubten sie den Hähern den freien Zugang zu allen Voliere-Räumen. Und was taten die Vögel? Sie rannten ins „Frühstückszimmer“ – aber nicht vorrangig, um zu fressen, sondern vor allem, um die Futtervorräte abzutransportieren und sie in der „Billigen Absteige“ im Sand zu vergraben. Verhaltens- und vor allem Affenforscher waren sprachlos. „Wer hätte gedacht, dass man einen Vogel etwas über die Zukunft fragen könnte“, kommentierte die Primatologin Joan Silk von der University of California in Los Angeles.

Warum sind Raben und ihre Verwandten so viel intelligenter als die meisten anderen Tiere? Sie leben in allen Biotopen der Nordhalbkugel und haben einen breit gefächerten Speiseplan. Oft ernähren sie sich von Aas. Dabei müssen sie in manchen Gegenden mit Bären oder Wölfen gemeinsame Sache machen. Raben und viele andere Krähenvögel sind Generalisten und Opportunisten, ähnlich wie Menschen: Sie sind nicht auf einen Lebensraum oder eine Ernährungsweise angewiesen. Ihre ökologische Nische ist die Flexibilität – und dafür muss man lernfähig und intelligent sein. Außerdem leben die meisten Krähenvögel in komplexen sozialen Gemeinschaften, in denen Diebstahl und Betrug an der Tagesordnung sind. Wer hier überleben will, muss pfiffiger sein als seine Mit-Vögel. „Kognitives Wettrüsten“ nennen es die österreichischen Forscher.

MUNIN KENNT DIE RICHTIGE DOSE

Wie das funktioniert, zeigt die Geschichte vom Kolkraben Munin. Für ihn waren selbst komplizierte Lernexperimente an der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle kein Problem. Schnell hatte er begriffen, dass sich der leckere Käse in regelmäßigem Wechsel mal in einer gelben Plastikdose, dann wieder in einer blauen oder einer roten befand. Aber diese Erkenntnis half ihm wenig, denn Versuchsleiter Bugnyar ließ ihn nach den Lernstunden nicht allein in das Gehege mit den Käsedosen, sondern zusammen mit seinem ranghöheren Bruder Hugin, der keine Ahnung hatte, wo die Prämie versteckt war.

Hugin schubste Munin sofort weg von der Dose, sobald er merkte, dass etwas Kalorienreiches darin war. Munin musste sich etwas „überlegen“ – und er fand eine Lösung. Am nächsten Versuchstag öffnete er zunächst eine falsche Dose, worauf Hugin neugierig wurde und ihn verdrängte. Diesen Moment nutzte Munin und rannte zu der Dose, von der er wusste, das sie die Richtige war, und verschlang so viel Käse wie er konnte, bevor sein Konkurrent das Ganze durchschaute.

Oder das Beispiel Verstecke: Nicht nur die Häher legen welche an, auch Raben und Krähen verbringen Stunden damit, ihre Schätze zu vergraben und zu tarnen. In Grünau und in Cambridge untersuchte man an Raben und Hähern, wie sie reagieren, wenn ihnen beim Verstecken ein Artgenosse zuschauen kann. Ergebnis: Die Vögel beobachten ihre Mit-Vögel sehr genau und suchen möglichst verborgene Plätze für ihre Verstecke, wenn sie Zuschauer haben. Sind sie dagegen alleine, vergraben sie ihre Vorräte auch im hellen Sonnenlicht an einem offenen Platz. Wenn die Vögel keine Tarnungsmöglichkeit haben, registrieren sie genau, wer wie gut zuschauen kann. Tiere, die beim Verstecken nicht dabei waren, dürfen sich später den unsichtbaren Vorräten nähern, nicht aber Zeugen des Vorgangs. Die werden sofort verscheucht. Oder die Vögel graben alles wieder aus und verstecken es neu.

Vor allem die letzte Fähigkeit begeistert die Forscher, weil sie zeigt, dass Krähenvögel nicht nur ihre Mit-Vögel sehr genau kennen, sondern sich auch in diese Tiere „hineinversetzen“ können. Sie wissen, was ein anderes Tier weiß und ziehen daraus ihre Schlüsse. Solche sozialen Herausforderungen führen zu Intelligenz, sind sich Bugnyar und Kotrschal sicher.

QUATSCH ALS GEHIRNTRAINING

Anzeichen für Intelligenz sieht Bernd Heinrich bei seinen Raben nicht nur in den vielen vernünftigen und notwendigen Handlungen der Tiere, sondern auch in den törichten Dingen, die sie tun – dem Quatsch, den schlichtere Tiere wie Blaumeisen oder Schafe nie machen würden. Rabenvögel sind Meister darin, sich unsinnige Dinge „auszudenken“, bei denen sich einem menschlichen Betrachter der Gedanke aufdrängt: „Das tun die doch nur, weil es ihnen Spaß macht.“ Kolkraben rodeln auf dem Bauch schneebedeckte Hänge herunter, klauen Scheibenwischer von parkenden Autos oder drehen Loopings im Flug, wenn sie abends allein zum Schlafplatz zurückkehren. Dohlen setzen sich auf Außenspiegel von Autos und lassen sich durch die Gegend fahren, Saatkrähen picken auf die Ventile von Autoreifen und lassen sich die austretende Luft ins Gesicht blasen. Einen Überlebensvorteil bietet das alles nicht.

Bernd Heinrich ist überzeugt, dass kluge Tiere verrückte Dinge tun müssen: „Das ist der Preis, den man für die Intelligenz bezahlt.“ Wie das Immunsystem Unmengen von Antikörpern für einen eventuellen Notfall produziert und doch nie braucht, muss auch ein intelligentes Gehirn ständig Unmengen von Ideen durchspielen und ausprobieren – damit es im richtigen Moment die richtige Entscheidung treffen kann. ■


bdw-Korrespondent THOMAS WILLKE war einst ein „Rabenvater“: Während seines Biologiestudiums zog er eine Saatkrähe groß.

GUT ZU WISSEN: KRÄHENVÖGEL

  • Die Familie der Krähen- oder Rabenvögel (Corviden) umfasst 120 Arten. Zu ihnen gehören Krähen, Elstern, Dohlen und Häher. Das größte Mitglied ist der etwa 1,5 Kilogramm schwere Kolkrabe (Corvus corax), neben dem Menschen eines der flexibelsten Lebewesen der Erde. Kolkraben besiedeln so unterschiedliche Lebensräume wie Städte und Agrarlandschaften, die Hocharktis, Wüsten, Küsten und Hochgebirge.
  • Raben wurden in vielen Kulturen als heilige Tiere betrachtet, die mit den Göttern in Verbindung stehen – etwa bei den Ger- manen und den Eskimos. Krähenvögel gehören zu den ersten Tieren, die Menschen in den Höhlen von Lascaux gemalt haben.
  • Zahlreiche alte Sagen und Anekdoten berichteten von der Intelligenz dieser Tiere, lange bevor Wissenschaftler sich mit ihnen beschäftigten. In der germanischen Mythologie stehen die Raben Hugin und Munin für die zwei Grundpfeiler der Intelligenz: das Denken und das Gedächtnis. Die beiden Tiere berichteten Gott Odin regelmäßig, was sie bei ihren Flügen über die Welt erkundet hatten.
  • Jugendvandalismus ist nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Krähenvögeln ein Problem. Jugendliche Rabenkrähen, die noch nicht reif genug sind, um einen Partner zu finden und zu brüten, bilden oft Banden. Gemeinsam fühlen sie sich stark genug, um in die Reviere von älteren Krähen einzudringen, Futter zu stehlen und sogar Nester zu verwüsten.
  • Rabenvögel sind keine „Rabeneltern“ – ganz im Gegenteil. Beispiel Kolkraben: Die Eltern leben in lebenslanger Einehe zusammen und kümmern sich beide aufopferungsvoll um ihren Nachwuchs. Erst wenn die Jungen gefüttert sind, fressen die Altvögel selbst. Allerdings können die Jungtiere sehr laut und jammervoll um Futter betteln. Vielleicht haben die Menschen deshalb früher gedacht, dass Raben sich nicht gut um ihren Nachwuchs kümmern, vermutet Rabenforscher Bernd Heinrich.



LESERAKTION: MEIN RABEN-ERLEBNIS

Kaum eine andere Wildtiergruppe lässt sich so gut beobachten wie die eindrucksvollen Krähenvögel mit ihrem vielfältigen Verhalten. Außerdem ziehen viele Menschen junge Raben, Krähen oder Dohlen groß und haben damit einen frechen und neugierigen Hausbewohner. Berichte über ungewöhn- liche Beobachtungen an Tieren sind auch für Forscher interessant, da sie ihnen Anregungen für Projekte geben. Schildern Sie Ihre eigenen Beobachtungen und Erlebnisse mit Raben, Krähen, Elstern, Dohlen! Schicken Sie bis zum 10. Oktober 2008 eine E-Mail mit Ihrem Text und Ihren Fotos an: ulrike.matzke@konradin.de Ihren Bericht finden Sie wenige Tage später auf www.bild-der-wissenschaft.de



MEHR ZUM THEMA

INTERNET

Konrad-Lorenz-Forschungsstelle Grünau: www.univie.ac.at/zoology/nbs/gruenau/

Rabenforschung an der Universität Oxford: users.ox.ac.uk/~kgroup/index.html

Kognitionsforschung mit Krähenvögeln an der University of Cambridge: www.psychol.cam.ac.uk/ccl/

LESEN

Bernd Heinrich DIE SEELE DER RABEN List, München 2004

Bernd Heinrich DIE WEISHEIT DER RABEN List, München 2002 (Beide Bücher von Bernd Heinrich sind vergriffen und nur noch antiquarisch erhältlich)

John M. Marzluff, Tony Angell IN THE COMPANY OF CROWS AND RAVENS Yale University Press New Haven, CT 2005, € 9,90

Konrad Lorenz ER REDETE MIT DEM VIEH, DEN VÖGELN UND DEN FISCHEN dtv, München 1998 (Neuauflage), € 8,95



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